NADIKI: Neue Methodik zur Berechnung von KI-Umweltwirkungen

NADIKI: Neue Methodik zur Berechnung von KI-Umweltwirkungen

NADIKI hat eine neue Methodik zur Berechnung von Umweltwirkungen in KI-Systemen entwickelt — mit kumulativer Erfassung von Umweltwirkungen über die Lebenszeit von KI und Software, Trennung produktiver und nicht-produktiver Wirkung sowie vollständiger Erfassung der Wertschöpfungskette vom Rechenzentrum bis zur Applikation.

NADIKI hat eine neue Methodik zur Berechnung von KI-Umweltwirkungen entwickelt. Sie erfasst drei Dimensionen, die bisherige Ansätze nicht abbilden.

Kumulative Umweltwirkungskonten: Umweltwirkungen akkumulieren sich schichtweise über die gesamte Lebenszeit von KI und Software — jede Workload trägt ihre Emissionen kumulativ über den Lebenszyklus der genutzten Ressourcen. Das macht Wirkungen nachvollziehbar und zurechenbar, auch über mehrere Infrastrukturebenen hinweg.

Produktive vs. nicht-produktive Wirkung: Die Methode trennt, welche Rechenleistung tatsächlich von einer Applikation genutzt wird — und welche zwar bereitgestellt (Server läuft, Rechenzentrum kühlt), aber nicht abgerufen wird. Diese nicht-produktive Wirkung wird erstmals sichtbar.

Vollständige Wertschöpfungskette: Alle Ebenen werden erfasst — Rechenzentrum, Infrastruktur, Server, Virtualisierung, Applikation. Emissionen lassen sich von der physischen Infrastruktur bis zur einzelnen Softwareanwendung durchgängig zuordnen.

Die vollständige Methodik ist in unserer Publikation dokumentiert. Wir freuen uns über Feedback!