Das Lower Energy Acceleration Program (LEAP) des Amsterdam Economic Board veröffentlichte eine Übersicht innovativer Lösungen für den Übergang zu nachhaltiger digitaler Infrastruktur. IDED war als Partner beteiligt. Der Datenverbrauch wächst bis 2030 um das 20-Fache — der Bericht zeigt, welche Technologien heute und künftig verfügbar sind.
Der Datenverbrauch wird bis 2030 voraussichtlich um das 20-Fache steigen. Gleichzeitig werden große Rechenzentren, die Cloud-Lösungen ermöglichen, zunehmend schwerer in die Energie- und Raumplanung zu integrieren. Der Übergang zu nachhaltiger digitaler Infrastruktur ist die einzige Antwort auf diese dringende Herausforderung.
Das Lower Energy Acceleration Program (LEAP) des Amsterdam Economic Board — einem Programm, an dem IDED (damals als SDIA bekannt) als Partner beteiligt ist — hat eine Übersicht innovativer Lösungen entwickelt, die diesen Übergang beschleunigen sollen.
Konzepte und Zeithorizonte
Zu den untersuchten Konzepten gehören unter anderem:
Heuristiken für das Management von Hyperscale-Hardware
Nutzung erneuerbarer Energiequellen
Energiebewusste Softwareoptimierung
Strategische Geolokation digitaler Infrastruktur
KI-gestützte Energieoptimierung
Die Konzepte werden in drei Zeithorizonte eingeteilt:
H1 — Lösungen für heute (State-of-the-Art)
H2 — Lösungen für die nahe Zukunft (innerhalb der nächsten 4–6 Jahre)
H3 — Lösungen für die weitere Zukunft (jenseits von 6 Jahren)
Hindernisse, Treiber und Szenarien
Der Bericht benennt Adoptionsfaktoren, die die Umsetzung der vorgeschlagenen Lösungen beschleunigen würden — ebenso wie Hemmnisse und offene Fragen. Abschließend skizziert LEAP vier Szenarien für die Zukunft nachhaltiger digitaler Infrastruktur: Cloud-Zentralisierung, flexible Geolokation, nahtloses Kontinuum sowie Zeit-, Raum- und Energiefolge.
Zielgruppen
Der Bericht richtet sich an alle Akteure, die eine zukunftssichere und energieeffiziente digitale Infrastruktur aufbauen wollen: Rechenzentrumsbetreiber, Softwareentwickler, Telekommunikationsanbieter, Geschäftskunden, NGOs, Endnutzer sowie staatliche Organisationen, Entscheidungsträger und Förderstellen.