Das IER und IAAS der Universität Stuttgart haben eine Databox entwickelt, die Energie- und Umweltmetriken aus der Rechenzentrums-Infrastruktur sammelt und an den NADIKI Registrar überträgt. Der erste Funktionstest im Labormaßstab verlief erfolgreich.
Das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) und das Institut für Architektur von Anwendungssystemen (IAAS) der Universität Stuttgart haben gemeinsam eine Databox entwickelt und im IER-Serverraum installiert. Die Databox sammelt Metriken aus der physischen Infrastruktur — Stromverbrauch, Temperatur und Luftfeuchtigkeit — und überträgt sie an den NADIKI Registrar. Der erste Funktionstest im Labormaßstab verlief erfolgreich.
Die Databox löst ein zentrales Problem der Observer-Architektur: Wie gelangen Messdaten aus bestehender Rechenzentrums-Infrastruktur in ein standardisiertes Format für den Registrar? Robin Pesl und Dinesh Vemula vom IAAS konzipierten und bauten die Databox-Architektur. Das IER stellte das Labor mit Lenovo-Edge-Servern und vollständiger Infrastruktur (Kühlung, USV) als Testumgebung bereit.


